Es wird Herbst – na und?

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Das ist der Start in die nächste Saison, und die hat viel zu bieten. Einen kleinen Vorgeschmack gab es am vergangenen Sonntag. Ich war samstags in der großen Stadt, in Hamburg, und hatte einen Herbsttrüffel ergattert. Dazu noch einen Spitzkohl und einen kleinen Hokkaido unter den Arm geklemmt: Damit war der Sonntag gerettet. Mit Rehbratwurst, getrüffeltem Spitzkohl und Kürbis-Kartoffelpüree kann man sich den Herbst gefallen lassen.

Die Rehbratwurst habe ich bereits vor zwei Wochen gemacht. Anruf vom Jäger: „Ich hätte da einen Rehbock…“ – Schnell wurden wir handelseinig und ein Kilo Hackfleisch, ein Kilo Gulasch und eine Keule wechselten den Besitzer.

Harald Scholl bloggt unter Tellerschubser und hat ein Kochbuch geschrieben: Würste und Terrinen selbst gemacht. Das Rehbratwurst-Rezept daraus habe ich etwas abgewandelt. Zu dem Rehhack kommt bei mir statt Rückenspeck ein Stück Schweinebauch, der nicht zu mager sein darf. Gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Piment und Rosmarin. Außerdem kommen gemahlene Steinpilze und ein Schuss Milch in die Wurst. Ein Gedicht, sehr empfehlenswert!

Die Beilagen sind schnell gemacht. Spitzkohl in etwas Butter andünsten, mit etwas Sahne ablöschen, bei kleiner Hitze garen, würzen mit Salz und ganz wenig Pfeffer, Trüffel drüberhobeln, fertig.

Genauso einfach das Püree. Kartoffeln und Kürbis zu gleichen Teilen. In Salzwasser garen, abgießen, stampfen und dann unter Zugabe von warmer Milch und etwas Butter mit dem Pürierstab durcharbeiten. Mit Salz und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken, fertig.

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Selbstverständlich gibt’s dazu ein Fläschchen Wein…

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REZEPT Rehbratwurst

REZEPT Kürbis-Kartoffel-Pürée

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