Eiszeit – Eiskaffee Pharisäer Art

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Jetzt ist Schluss mit Sommerpause. Es muss langsam mal wieder etwas mehr Leben in den Blog kommen. Seit Anfang August bereits läuft Simones Blogevent „Eiszeit“. Heute um 24:00 Uhr ist Schluss. Wenn ich mich spute, bin ich noch dabei 😉 . Getreu meinem Motto „Einfach aber effektiv“ ist mein Beitrag dazu ein Eiskaffee. Ja, ein ganz einfacher Eiskaffee! Zwei kleine Besonderheiten hat er aber schon: mein Lieblings-Vanilleeis, und der Kaffee ist natürlich „mit Schuss“ – Pharisäer eben.

Der Reihe nach. Das Eis geht zurück auf keine geringere als Lea Linster! Und so wird es gemacht: 500 ml Vollmilch, 60 g Zucker, das Mark einer Vanilleschote und die Schote in einen Topf geben und kurz aufkochen. Abkühlen lassen auf ca. 75°, die Schote entfernen. Über dem Wasserbad 6 Eigelb und 60 g Zucker verrühren, die Vanillemilch zugeben und das Ganze „zur Rose abziehen“, also erhitzen und rühren, bis eine leichte Bindung entsteht. Jetzt 100 ml flüssige Sahne zugeben, im kalten Wasserbad weiter rühren und abkühlen lassen, die Masse durch ein Sieb gießen und – gerne auch über Nacht – kaltstellen. Die Masse in der Eismaschine zu Eis verarbeiten und vor Gebrauch noch ca. 2 Stunden in den Tiefkühler stellen.

Apropos, die Vorstellung eines weiteren Mitarbeiters ist fällig: unsere Eismaschine von Georg Kronen. Vom Hersteller wird sie als Sorbetmaschine bezeichnet, was aber wohl daran liegt, dass dort eigentlich Profimaschinen in entsprender Größe hergestellt werden, und dies die kleinste Maschine – eben für die Sorbetherstellung in kleinen Portionen – ist. Für unseren Haushalt reicht sie völlig aus. Sie besticht durch eine hervorragende Verarbeitung bei minimalistischer Ausstattung. Ein Druckschalter für die Kühlung, einer fürs Rührwerk und eine mechanische Zeitschaltuhr – erinnert ein wenig an den Dualit-Toaster. Mir gefällt so etwas. Teuer war sie, aber ich hab’s nie bereut.

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Zurück zum Eiskaffee. Wir sind ja noch nicht fertig.  Es geht weiter mit Kaffee kochen. Stark muss er sein. 700 ml für 4 Portionen. Da hinein kommen je nach Geschmack 4-6 TL Rohrohrzucker und 80 ml Orangenlikör (Cointreuau, Grand Marnier Cordon jaune oder vielleicht doch Cordon rouge?). Kaffe abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Die Gläser lege ich in den Tiefkühler. Wenn alles so weit ist, die Gläser aus dem Tiefkühler nehmen und mit Eiswürfeln füllen. Kaffee bis knapp an die Oberkante der Eiswürfel zugießen. Vanilleeis obendrauf, Zitronenmelisse oder Minze als Garnierung.

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Durch die Eiswürfel versinkt das Eis nicht im Kaffee und vermischt sich demnach nicht damit. Man kann nun abwechselnd mit dem Löffel vom Vanilleeis essen und mit dem Strohhalm immer wieder einen Schluck eiskalten Kaffee nehmen: ALLERBESTER KRAM!

Eiszeit+hochWie bereits erwähnt, ist dies ein Beitrag zu Simones Blog-Event „Eiszeit“

REZEPT Eiskaffee Pharisäer Art

REZEPT Vanilleeis

2 Kommentare

  1. Ich mache Franz Kellers Motto „Vom einfachen das Beste“ immer mehr mir selbst zueigen 🙂
    Liebe Grüße
    Tilo

  2. Meiner neuen Liebe zu kaltem Kaffee kommst du damit sehr entgegen. Obendrein noch mit gut gemachtem Vanilleeis – Klasse!
    Ganz herzlichen Dank für deinen Beitrag.
    Viele Grüße aus dem Süden,
    Simone

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