21. März 2015 – Zeit zum Nachdenken

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Tja, ein denkwürdiger Tag heute. Allerbester Kram ist genau ein halbes Jahr alt! Wenn man genau hinschaut, und die 4-wöchige Blogpause abrechnet, sind es ja eigentlich nur 5 Monate. Aber sei’s drum, die Blogpause war natürlich nicht freiwillig. 60 Jahre musste ich alt werden, um erleben zu dürfen, wie sich das mit so einer Grippe verhält. Heftig war’s, und 3 Wochen war ich komplett außer Gefecht. Bis zur nächsten Grippe kann ich gut wieder 60 Jahre warten!

Aber auch in einer ganz anderen Hinsicht ist dieses Datum sehr wichtig. Es gibt nämlich eine neue Zeitrechnung. Wir unterscheiden neuerdings die Zeit vor, und die Zeit nach dem Foodiegraphy-Workshop mit Mirja Hoechst, Fotografin und Inhaberin des Blogs Küchenchaotin . Die Zeit nach dem Workshop fängt heute, bzw. morgen an.

Bei Facebook stolperte ich über eine neue Seite. Foodiegraphy. Das klang verlockend und es ist ja allseits bekannt, dass ich bisher mit meinen Fotos immer etwas zu kämpfen hatte. Also flugs angemeldet, Platz bekommen und der Termin stand: 28. Februar im Loft in Winterhude.

Alles lief eigentlich so, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Loft war mir Gott sei Dank bekannt durch 2 Bloggertreffen mit Steph vom Kuriositätenladen. Also rechtzeitig da sein, um einen der äußerst raren Parkplätze zu ergattern. Bald war die Truppe vollständig, ich war nicht der einzige männliche Teilnehmer 😉 , lauter nette Leute, lockere Atmosphäre. Und dann war da Franzi, die das Geschehen aus Beobachterperspektive fotografiert hat und ansonsten Mirja hilfreich zur Seite stand. Gut gemacht!

Zum Workshop: Es gibt Defizite, die lassen sich auch in einem Workshop nicht mal eben aus der Welt schaffen. In meinem Fall geht es um das fehlende Talent, durch liebevolles Ausgestalten und Arrangieren das Objekt wirkungsvoll in Szene zu setzen. Darüber war ich mir aber von vornherein im Klaren. Anders die technische Seite. Nach dem Theorie-Teil war für mich eins klar. Es gibt ein Dogma, sprich, eine Kröte, die ich bis dahin nicht schlucken wollte: Nur Tageslicht, Tageslicht und nochmal Tageslicht, kein Kunstlicht!!! Mirja hat mich überzeugt. Das bedeutet: Kamera auf’s Stativ (sie wird mir von jetzt an immer im Weg stehen 😉 ), Lifeview an, Autofokus ggf. aus, Kabelauslöser, Fenster mit indirektem Lichteinfall (also am Besten nach Norden) und diverse Hilfsmittel zum Aufhellen der Schatten. Die ersten Versuche erscheinen vielversprechend 😀 .

Fazit: Mirja (Mia) hat einen tollen Job gemacht. Das Konzept stimmt. Theorieteil kompetent und zielgerichtet, insgesamt eine sehr herzliche Atmosphäre, was will man mehr? Dann der Ausklang beim Italiener (spät ist’s geworden), zur Abfahrt Autobatterie leer, Licht angelassen, ADAC usw. Und eigentlich war ich auch schon etwas angeschlagen von meiner aufkommenden Grippe. Trotzdem hat’s Spaß gemacht, und ich kann mir vorstellen, zwecks Vertiefung irgendwann nochmal dabei zu sein. Denn es ist ja inzwischen bekannt: weitere Workshops werden folgen. Ich wünsche Mirja dabei viel Erfolg. Mach weiter so! ALLERBESTER KRAM!

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